ACES GmbH
FXA-Analyse

FXA Röntgenbildanalyse

FXA ist die Abkürzung für “Functional X-ray Analysis” und steht für die Auswertung von Röntgen-Funktionsaufnahmen mit Hilfe modernster digitaler Bildbearbeitung. Mit unserer zum Patent angemeldeten Software ist es mit bisher unerreichter Genauigkeit möglich, Relativbewegungen in Röntgenbildern zu detektieren und zu analysieren. Dies kann einerseits ein Baustein zur Diagnose von Erkrankungen des Bewegungsappartes darstellen, hauptsächlich wurde die FXA-Software bisher jedoch zur Dokumentation der klinischen Funktion von Wirbelsäulenimplantaten im Rahmen der Verlaufskontrolle von Anwendungsbeobachtungen eingesetzt.

Die FXA-Software analysiert hierzu vorgegebene Bildausschnitte, vergleicht diese zwischen zwei (oder mehreren) Aufnahmen und berechnet im Wesentlichen die Translation und Rotation der interessierenden Objekte innerhalb eines Bildausschnittes. Das Besondere an der Implementierung der Software ist der bewusste Verzicht auf die manuelle Identifikation von Konturen mit Hilfe von Markern oder dem Nachzeichnen von Strukturen, denn dies ist, genauso wie ein manuelles “Matching”, das heißt ein händisches Überlagern von Bildausschnitten, abhängig vom jeweiligen Bearbeiter und damit unerwünschten Schwankungen unterworfen.

Einige typische Ausgabeparameter der FXA-Software sind:

  • Bewegungsumfang (RoM)
  • Lage des Drehzentrums (CoR)
  • Bandscheibenhöhe
  • Lordosewinkel
  • Translationsbewegung
  • Relativbewegung zwischen Knochen und Implantat (Lockerung, Migration, Sinterung)
  • Nachweis der Fusion durch die nachgewiesene Nichtbeweglichkeit der betreffenden Segmente

Weitere Informationen und Details sind der FXA-Homepage entnehmbar.